1. Mai in Plaidt: SPD ist die soziale Kraft der Gesellschaft

SPD-Kandidaten für den Kreistag in Plaidt mit Viktor Gesslein (sitzend links), seit 40 Jahren SPD-Mitglied

Bei der traditionellen Feier des Tages der Arbeit am 1. Mai konnte der Ortsvorsitzende der SPD, Hagen-Ingo Bretz, zahlreiche Besucher begrüßen.

In guter sozialdemokratischer Tradition luden die Plaidter SPD und der SPD-Kreisverband Mayen-Koblenz 2019 zum 1.-Mai-Fest in den Plaidter Rauscherpark ein. Dort konnten sich zahlreiche Gäste einen Eindruck der politischen Positionen und Ziele der Sozialdemokratie verschaffen und dabei in gemütlichen Rahmen bei Grillgut und Getränken die ersten Mai-Sonnenstrahlen genießen.

„Ich bedanke mich bei allen, die dieses Fest organisiert haben“so der Vorsitzende der SPD Plaidt, Hagen-Ingo Bretz.

„Die meisten der helfenden Hände heute sind auch im Kommunalwahlkampf für unsere SPD vor Ort engagiert und kandidieren für unsere Räte. Ich wünsche allen viel Erfolg für die Wahlen am 26. Mai!“, so Marc Ruland, MdL.

Ortsbürgermeister Wilhelm Anheier zog Bilanz der letzten Jahren seiner Arbeit und stellte seine Ziele für die 2019-2024 vor: „Als Bürgermeister lege ich großen Wert darauf, unsere Bürgerinnen und Bürger einzubinden. Gemeinsam haben wir bereits viele Projekte auf den Weg gebracht, die meine Heimatgemeinde voranbringen. Aktuell werden einige Wohngebiete erschlossen. Diese sind dringend notwendig, denn Plaidt ist als Wohn- und Arbeitsstandort sehr gefragt. Misch- und Gewerbegebiete sollen ebenfalls ausgewiesen werden, um Firmen die notwendigen Flächen anbieten zu können. Besonderes Augenmerk liegt auf dem ausreichenden Angebot an Kita-Plätze, viele wurden bereits neu geschaffen, aber weitere müssen folgen, um die Nachfrage aller Eltern erfüllen zu können. Jetzt gilt es dafür zu sorgen, dass Wohnen in Eigentum, aber auch zur Miete, weiterhin bezahlbar bleibt! In unseren Freizeitanlagen möchte ich Aktions- und Begegnungsräume für Alt und Jung schaffen, indem ich z.B. die Motion-Park-Idee weiterverfolge. Ich möchte weitere Rad- und Wanderwege ausweisen. Besonders Radwege, die unsere Pellenzorte miteinander verbinden, liegen mir am Herzen.“

„Dieser 1. Mai ist in mehrfacher Hinsicht kein gewöhnlicher Tag der Arbeit für uns, denn zurzeit heißt es: Ärmel hochkrempeln, mitanpacken und den Blick auf den 26. Mai richten. Wir sind mitten im Wahlkampf. Dabei sind wir besonders präsent vor Ort und gehen von Tür zu Tür, denn das ist das, was uns Genossen ausmacht – der Blick für die Leut‘“. Ruland nannte sogleich Ziele der SPD im Kreis: „Eine sichere medizinische und pflegerische Versorgung im ländlichen Raumsowie der Ausbau des ganztägigen Angebots an Krippen-, Tagespflege- und Kita-Plätzen sind nur zwei unserer künftigen Ziele. Auch setzen wir uns für die Kommunalisierung des „Gelben Sacks“ ein“, so Ruland.

Zu guter Letzt erhob Ruland das Wort mahnend in Blick auf die ebenfalls am 26. Mai anstehende Europawahl: „Ein freies und friedliches Europa der Nationen liegt der Mitte der Gesellschaft am Herzen. Wir als SPD sind die Europa-Partei. Wir kämpfen dafür, dass die großen kommenden Herausforderungen europäisch gelöst werden. Den Frieden in Europa zu erhalten ist unser Ziel. Die rechten Demagogen und Populisten sind hingegen angetreten, um Vielfalt und Menschlichkeit zu unterdrücken. Wer in Chemnitz Seit‘ an Seit‘ mit Neo-Nazis den Schulterschluss sucht, der ist nicht bloß europafeindlich oder besonders neo-konservativ. Der zeigt sein wahres Gesicht, als Feind unserer freien und von Toleranz geprägten Verfassung.“

Dies bekräftigte auch der Hauptredner des Tages, der Vorsitzende des SPD-Regionalverbandes Rheinland, Hendrik Hering, Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz. „Kein Bürger, keine Bürgerin unserer Gesellschaft kann sich in der heutigen Zeit aus der politischen Debatte entziehen und die Herausforderungen unserer Zeit von den Zuschauerplätzen aus beobachten. Mehr denn je ist jeder einzelne Demokrat und jede einzelne Demokratin gefordert, gemeinschaftlich für unser friedliches, tolerantes Zusammenleben zu wirken. Demokratie muss von jeder Generation erneut erkämpft werden. Das spüren wir heutzutage mehr denn je.“

Hering zeigte in seiner engagierten Rede auch neue Wege seiner Partei auf. Besonders seine Forderung nach gerechten Löhnen und gerechter Arbeit wurde von allen Anwesenden mit Begeisterung unterstützt. „Wir haben mit unserem Mindestlohn etwas Historisches in unserem Land bewirkt. Jetzt gilt es darauf aufzubauen! Ein Mindestlohn von 12 Euro muss zeitnah folgen, damit auch jeder, der hart arbeitet, von seinem Lohn gut leben kann und im Alter besser abgesichert ist. Auch zollen wir den hart Arbeitenden Respekt und Anerkennung mit unserem Konzept zur Grundrente.“


Quelle: Benjamin Kastner und Frank Neupert

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